Island

Besserer Marktzugang für Agrarerzeugnisse

Ein Handelsabkommen der EU mit Island tritt am 1. Mai in Kraft. Island lässt mehr Fleisch aus der EU über zollfreie Einfuhrquoten ins Land. Dafür dürfen die Isländer mehr von ihrem quarkähnlichen Skyr in die EU liefern.

Ein im September 2015 ausgehandeltes Abkommen mit Island gilt ab dem 1. Mai. Darin werden bestehende kleine Einfuhrkontingente für Fleisch aus der EU deutlich erhöht. Für Rindfleisch sind es nach fünf Jahren knapp 700 t im Jahr, für Schweinefleisch 700 t und für Geflügel 200 t. Hinzu kommen Kontingente für 400 t Fleischerzeugnisse aus der EU, 250 t Wurst, 380 t Käse und 230 t Käse mit geschützten geografischen Bezeichnungen. Island darf im Gegenzug 3.050 t Schaftfleisch zollfrei in die EU liefern. Zudem wird das Einfuhrkontingent für Skyr von 380 t auf 4.000 t erhöht.

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