Jahresabschluss

ADM auf Wachstumskurs


Den fehlenden Absatz in China hat der US-Konzern weggesteckt. Die Ölmühlen laufen rund und die Aussichten auf 2019 sind optimistisch.

Archer Daniels Midland (ADM) hat 2018 einen Umsatz von rund 64 Mrd. US-$ erzielt und damit das Vorjahresniveau um 6 Prozent übertroffen. Das operative Ergebnis ist um 29 Prozent auf fast 3,3 Mrd. US-$ gestiegen, berichtet das Unternehmen in seinem am Dienstag vorgelegten Jahresabschluss. Unter dem Strich bleiben als Nettogewinn 1,8 Mrd. US-$ und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahr.

Gewinne der Ölmühlen sprudeln

Sehr erfreulich lief 2018 für ADM das Ölmühlengeschäft, in dem der Konzern die Gewinne im 4. Quartal im Vergleich zum Schlussquartal 2017 sogar verdoppeln konnte. Im Gesamtjahr beträgt das Wachstum beachtliche 79 Prozent. Zufrieden zeigt sich der Konzern außerdem mit den Ergebnissen der Biodieselwerke. Dagegen haben die Ethanolfabriken schwächer abgeschnitten. Das Gleiche gilt für die Tierernährung. Hier hat ADM aber kürzlich angekündigt, durch einen Zukauf mehr Gewicht an den Markt bringen zu wollen.

Schwieriger gestaltete sich auch das Erfassungs- und Handelsgeschäft, in dem die Gewinne seit dem Sommer zurückgegangen sind. Vor allem die Einbrüche im Geschäft nach China machen ADM zu schaffen, wenngleich der fehlende Absatz durch Verkäufe in andere Exportländer kompensiert werden konnte.

Für 2019 gibt ADM-Chef Juan Luciano das Ziel aus, Umsatz und Gewinn weiter zu steigern. Dazu sollen Akquisitionen, aber auch organisches Wachstum aus dem Kerngeschäft beitragen.

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