GS Agri

Zuwachs bei Mitgliedern und Eigenkapital

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Die Mitglieder der GS-Agri beraten heute Abend über das Geschäftsjahr 2017. Prominenter Gastredner ist Agravis-Chef Andreas Rickmers.

Die Geschäftsführung der GS-Agri blickt heute Abend in Löningen bei Cloppenburg auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Einige Zahlen gab das Unternehmen bereits vor Beginn der Generalversammlung bekannt. So konnte die Eigenkapitalquote weiter gesteigert werden. Das bilanzierte Eigenkapital sei damit seit 2015 von 25,6 auf 61,7 Mio. € gewachsen.

Im Anschluss an die offizielle Generalversammlung spricht Andreas Rickmers, Vorstandsvorsitzender der Agravis Raiffeisen AG zum Thema: „200 Jahre Raiffeisen: Gemeinsam stark – gestern – heute – morgen!“. Die Auswahl des Festredners überraschte in der Branche, denn die GS Agri und die Agravis stehen sich in der Region bisher als Konkurrenten in einem umkämpften Mischfuttermarkt gegenüber. Die GS Agri ist bisher eine der wenigen landwirtschaftlich orientierten Genossenschaften in der Region, die nicht an der Agravis beteiligt sind.

Im wichtigsten Geschäftszweig, der Mischfutterproduktion, konnte die GS Agri den Absatz auf 712.000 t steigern. Auf Schweinefutter entfielen dabei 58,1 Prozent. Ein Umsatzwachstum konnte auch der Bereich Acker- und Pflanzenbau verzeichnen, der um 7 Prozent auf 25,3 Mio. € zulegte.

Im Bereich Baustoffe sind die Umsätze aufgrund rückläufiger landwirtschaftlicher Bautätigkeiten auf 17,7 Mio. € zurückgegangen. Mit einer Neuausrichtung des Schwerpunktes in Richtung der gewerblichen und privaten Bautätigkeiten soll zukünftig diesem Trend begegnet werden. Hier zeichne sich für 2017 bereits eine deutliche Steigerung des Umsatzes ab.

Die Vermarktungsmenge im Geschäftsbereich Energie und Brennstoffe ist im vergangenen Geschäftsjahr um rund 4 Prozent auf 98.000 Liter gesunken. Für die Haus- und Gartenmärkte sei das Jahr 2016 trotz des hart umkämpften Einzelhandels mit einem Gesamtumsatz von 5,6 Mio. € durchweg positiv verlaufen, heißt es am Unternehmenssitz in Schneiderkrug bei Vechta.

Die Warenrückvergütung in Höhe von insgesamt etwa 2,6 Mio. € übertrifft das Ergebnis aus dem Vorjahr (2,23 Mio. €). „Wirtschaftlich befindet sich die GS Agri eG auf einem sehr guten Weg“, fasst Finanzvorstand Engelbert Klövekorn die Bilanz zusammen. Auch die Mitgliederzahl hat sich 2016 positiv entwickelt. Sie stieg trotz Strukturwandel von 2.897 auf 2.903.
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