Kartoffelernte

Happy End im Moor

Foto Privat

Schwerstes Gerät kann den Ploeger retten. Nach sechs Tagen gibt das Moor den Kartoffelroder frei. 

Erleichterung bei der niederrheinischen Rodegemeinschaft. Nach sechs Tagen konnte ihr Kartoffelroder geborgen werden. Bis auf kleinere Schäden scheint die Maschine das Unglück gut überstanden zu haben. "Das Gute am Moor ist, dass es weich ist. Wir sind jetzt sehr froh, dass das hier zu Ende ist", sagt einer der drei Eigentümer.

Nachdem am Dienstag versucht wurde, mit drei kleineren Kränen den rund 35 t schweren Kartoffelroder aus dem Boden zu ziehen, rückte heute schwerstes Gerät heran. Ein Kran mit einer Hebekapazität von 200 t schaffte die Bergung. Zuvor musste rund 200m Baustraße verlegt werden. Die Bergungskosten fallen fünfstellig aus. Zahlreiche Schaulustige, das Fernsehen und die sozialen Netzwerke haben das Drama verfolgt.

Drama im Moor: Roder versinkt im Boden


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