Klimawandel

Schulze setzt auf freiwilligen Klimaschutz


Das Bundesumweltministerium hat in puncto Klimaziele für Autos klein beigeben müssen. Nun sucht  Ministerin Svenja Schulze Freiwillige, die den Klimaschutz voranbringen.

Dabei hatte die Bundesumweltministerin ambitioniert für strengere, verbindliche Klimaziele für Autos gestritten und letztlich doch klein beigeben müssen. Mit dem Wirtschaftsministerium sei eine Einigung darüber nicht möglich gewesen, teilte ein Sprecher des Umweltministeriums in dieser Woche mit. Folglich werde die Bundesregierung nun den Vorschlag der EU-Kommission, die Grenzwerte für Kohlendioxid-Emissionen zwischen 2021 und 2030 um 30 Prozent abzusenken, unterstützen. Schulze, die Extremwetterereignisse für den "neuen Normalfall" hält, war ursprünglich für eine viel stärkere Senkung um 50 Prozent eingetreten. Über diesen herben Rückschlag soll nun eine neue Handlungsempfehlung hinweghelfen. 

So brüstet sich Bundesumweltministerin Schulze, in dieser Woche mit dem Start einer gemeinsamen Webseite zum Klimaschutz. Dort wird der Normalbürger, dazu zählen auch Landwirte, fündig. Beispielsweise, wenn es um die gute fachliche Praxis zur Bodenbewirtschaftung geht. Für Auszubildende in der Landwirtschaft oder Studierende der Agrarwissenschaften ist das sicherlich wertvolle Lektüre. Für die Webseite "klivoportal" hat der Deutsche Klimadienst, angesiedelt beim Deutschen Wetterdienst, Daten verfügbar gemacht. Das Umweltbundesamt hat Handlungsempfehlungen entwickelt, die auch Landwirten nutzen sollen.






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