Klimapolitik

Landwirtschaft soll Beitrag leisten


Auf Klimaschutzziele im Verkehrssektor, für Gebäude, Abfall- und Landwirtschaft einigt man sich in Brüssel. Deutschland soll seinen Ausstoß in diesen Wirtschaftsbereichen ohne Emissionshandel zwischen 2005 und 2030 um 38 Prozent vermindern.

Die Landwirtschaft wird erstmals in das Pariser Klimaabkommen der Vereinten Nationen (UN) einbezogen. Danach soll sie  zusammen mit dem Verkehrssektor, den Gebäuden und der Abfallwirtschaft ihren Treibhausgasausstoß bis 2030 um 30 Prozent reduzieren. Die EU-Mitgliedstaaten und das Europaparlament verständigten sich auf nationale Werte aus dem Vorschlag der EU-Kommission zur sogenannten „effort sharing regulation“. Danach muss Deutschland den Ausstoß von Kohlendioxid bis 2030 um 38 Prozent senken, Österreich um 12 Prozent. Die Landwirtschaft steht vor allem auf vor der Aufgabe, ihre Emissionen von Lachgas und Methan zu vermindern. Sollte die Klimabilanz in der Land- und Fortwirtschaft dazu führen, dass mehr Kohlendioxid gebunden als ausgestoßen wird, dürfen aus Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft (LULUCF) bis zu 280 Mio. t in den anderen Wirtschaftszweigen gutgeschrieben werden.

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