Der Anteil der Landwirtschaft an den Treibausgasemissionen ist beträchtlich. Wissenschaftler diskutieren im März 2018 bei einem Kongress in Frankfurt/M. über Strategien zur Minderung.

Etwa ein Viertel der globalen Treibhausgasemissionen resultiert aus der Land- und Forstwirtschaft und anderen Landnutzungen. Entwaldung, Emissionen aus landwirtschaftlich genutzten Böden, Nährstoffmanagement, Tierzucht und die Nutzung fossiler Brennstoffe gehören zu den Hauptquellen. Vor diesem Hintergrund lädt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) am 7. und 8. März 2018 zum vierten "Expert Forum on Atmospheric Chemistry (EFAC)" nach Frankfurt am Main ein. Die Veranstaltung befasst sich mit der Bewertung der Umweltauswirkungen von Landwirtschaft und Tierzucht. Ziel sei, Empfehlungen für Minderungsstrategien und Reduktionstechnologien abzuleiten und zukünftige Forschungsbedürfnisse aufzuzeigen, teilt der VDI mit.

Der Landwirtschaftssektor habe global den größten Anteil an den anthropogenen nicht-CO2-Treibhausgasemissionen. Die zukünftige Herausforderung bestehe in der Umsetzung von Minderungsmaßnahmen im Agrarsektor, so die Veranstalter. Diese Maßnahmen seien notwendig, um eine weitere Zunahme der hauptsächlich stickstoffbedingten Emissionen zu vermeiden und gleichzeitig die wachsende weltweite Nachfrage nach tierischen Nahrungsmitteln zu decken.

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