Kubota

Traktor aus der Zukunft


Yuichi Kitao, Präsident der Kubota Corporation, präsentiert anlässlich des 130-jährigen Jubiläums den „Traum-Traktor“.
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Yuichi Kitao, Präsident der Kubota Corporation, präsentiert anlässlich des 130-jährigen Jubiläums den „Traum-Traktor“.

Der Konzept-Traktor aus Japan ist auf die veränderten Bedingungen der Landwirtschaft angepasst. Künstliche Intelligenz und ein elektrischer Antrieb zeichnen die autonome Maschine aus.

Die Zukunft ist jetzt – zumindest wenn man dem japanischen Landtechnikunternehmen Kubota glauben mag. Anlässlich des 130-jährigen Jubiläums präsentiert das Unternehmen eine neue Konzeptstudie. Den Traum-Traktor „X tractor – cross tractor“ enthüllte der Landmaschinenhersteller auf einer Ausstellung für neue Produkte in Kyoto. Ausgestattet mit künstlicher Intelligenz (KI) und neuster Elektrifizierungstechnologie zeichnet der komplett autonome Traktor ein Bild der Zukunftslandwirtschaft. Bereits 1970 stellte der Hersteller einen Traum-Traktor vor – dieser konnte sich nicht durchsetzen, doch viele damals verwendete Technologien werden bei den heutigen Traktoren eingesetzt.

Effizienz, Umweltschutz und Rentabilität vereint

Auch in Japan verändert sich die Struktur der Landwirtschaft. Betriebe werden größer, es fehlt an qualifizierten Arbeitskräften, die Technik ist oftmals nicht effizient genug. Die Einführung intelligenter Technologien ist dringend notwendig. Der „Konzept-Traktor“ soll dabei eine Schlüsselrolle spielen, denn er vereine Effizienz, Umweltschutz und Rentabilität, heißt es bei Kubota. Der autonome Traktor arbeitet auf Grundlage von Umwelt- und Wetterdaten, wählt automatisch die optimale Option aus und leitet so rechtzeitig Maßnahmen ein. Alle gesammelten Daten werden automatisch mit anderen Maschinen vor Ort geteilt, um einen zentral verwalteten effizienten Betrieb zu realisieren.

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Der Antrieb wird zu 100 Prozent aus Strom gespeist. Die vier Raupenlaufwerke können ihre Form an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen und bringen den Traktor immer auf die optimale Höhe. Für Arbeitsschritte, die eine hohe Traktion erfordern, wird die Traktionsfläche vergrößert und der Schwerpunkt des Traktors abgesenkt. Bei der Bewirtschaftung unterschiedlicher Kulturen wird der Abstand zum Boden vergrößert, um den Aufwuchs zu schützen. Die vier Radmotoren ermöglichen die Drehgeschwindigkeit der Raupenketten beliebig einzustellen. Damit erreicht der Traktor einen kleinen Wenderadius und kann auf verschiedensten Bodenarten erfolgreich eingesetzt werden.

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