Lebensmittelexport

Ernährungsindustrie begrüßt Reise nach China


Am morgigen Donnerstag reist Bundesagrarministerin Julia Klöckner für vier Tage nach China. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hofft auf Unterstützung für ihr Exportgeschäft.

Mit einem Exportvolumen von 1,5 Mrd. € im vergangenen Jahr sei China der bedeutendste Absatzmarkt der deutschen Ernährungsindustreie außerhalb der EU, teilt die BVE mit. In den vergangenen zehn Jahren sei er um das zwölffache gewachsen.

Ohne Unterstützung der Politik sei die Erschließung und das Offenhalten des chinesischen Marktes jedoch nicht möglich, so BVE-Geschäftsführerin Stefanie Sabet. Daher begrüße die BVE die Reise der Ministerin ausdrücklich und hoffe insbesondere auf die Klärung in der Frage behördlich anerkannter Importzertifikate. Daneben gebe es zusätzlich eine Reihe anderer nicht-tarifärer Handelshemmnisse, die nach Meinug des BVE dringend aufgehoben werden müssten um das große Potenzial Chinas langfristig nutzen zu können.

Die bedeutendesten Lebensmittelprodukte im deutschen Export nach China sind nach Angaben der BVE neben Fleisch- und Fleischprodukten, Milch und Milcherzeugnissen auch Backwaren sowie Bier, Wein und Kakaoerzeugnisse. 

Auf ihrer Dienstreise vom 13. bis 16. Juni 2019 wird Klöckner von einer knapp 30-köpfigen Delegation aus Vertretern der Bereiche Weinbau, Ernährungswirtschaft, Pflanzenschutz, Landtechnik, Tierzucht und Fleischwirtschaft sowie der Tiergesundheit begleitet. Geplant sind Gespräche mit dem chinesischen Minister für Landwirtschaft und ländliche Räume, dem Minister für Marktregulierung sowie der Hauptzolladministration.  

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