Lebensmittelverschwendung

Bayern entwickelt Lebensmittelscanner


Ministerin Michaela Kaniber und der Prototyp des Foodscanners.
Foto: Seyfarth / StMELF
Ministerin Michaela Kaniber und der Prototyp des Foodscanners.

Ernährungsministerin Michaela Kaniber will gegen die Verschwendung von Lebensmitteln vorgehen. Dafür soll ein „Food-Scanner“ entwickelt werden, mit dem Jedermann feststellen kann, ob Lebensmittel noch verzehrbar sind.

Der Scanner soll mittels Infrarot und einer Smartphone-App den Reifegrad von Obst und Gemüse feststellen können. Obst und Gemüse wird am häufigsten weggeworfen. Die Technologie soll aber auch auf Hackfleisch anwendbar sein. „Bald kann jeder per Knopfdruck feststellen, was verdorben ist und was nicht,“ sagte Ministerin Kaniber am Mittwoch bei der Präsentation des Prototypen. Das bayerische Ernährungsministerium hat für das Projekt 550.000 € bereitgestellt.

Die Hochschulen Deggendorf und Weihenstephan-Triesdorf sind in Zusammenarbeit mit mehreren Fraunhofer-Instituten an der Entwicklung beteiligt und steuern nach dem Prototypen die Marktreife an. Wie viel das Gerät kosten soll, ist noch nicht bekannt. Das Projekt ist eine Auswirkung des Bündnisses “Wir retten Lebensmittel“, das das Ernährungsministerium bereits 2016 initiiert hatte.



Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats