Bio-Legehennen

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Halter in Niedersachsen


Das Deutsche Tierschutzbüro kritisiert die „Massentierhaltung“ von Biolegehennen.
Deutsches Tierschutzbüro
Das Deutsche Tierschutzbüro kritisiert die „Massentierhaltung“ von Biolegehennen.

Das Deutschen Tierschutzbüro prangert die Bedingungen in einem niedersächsischen Bio-Betrieb an. Der Landkreis Osnabrück teilt die Vorwürfe nicht.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg bestätigte heute den Eingang einer Strafanzeige gegen einen Betrieb mit Biolegehennen aus Bad Iburg bei Osnabrück. Grundlage war eine Anzeige des Deutschen Tierschutzbüros. Der Landkreis Osnabrück war den Vorwürfen bereits in der vergangenen Woche nachgegangen, konnte bei einer Kontrolle aber keine gravierenden Verstöße feststellen.

Das Deutsche Tierschutzbüro untermauert seine Vorwürfe mit Bildaufnahmen, die der Organisation nach eigenen Angaben zugespielt worden seien, und spricht von „skandalösen Zuständen“. Die Bilder zeigten unter anderem tote Tiere, die nicht ordnungsgemäß entsorgt worden seien. Das Bildmaterial wird nun von der Staatsanwaltschaft ausgewertet. Die Ermittlungen stünden noch am Anfang, heißt es in Oldenburg.

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