Magermilchpulver

Interventionsbestände fast ausverkauft

EU-Agrarkommissar Phil Hogan verteidigt die Intervention
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EU-Agrarkommissar Phil Hogan verteidigt die Intervention

Die in der Milchkrise so schwer lastenden Interventionsbestände sind weitgehend abgebaut. Nach der jüngsten Gebotsrunde befinden sich nur noch 22.000 t Magermilchpulver in öffentlicher Hand.

Gut 80.000 t gab die EU-Kommission den Zuschlag zu einem Mindestpreis von 155,40 €/100kg. Insgesamt waren 120.000 t Magermilchpulver beboten worden. Der Mindestpreis für die Interventionsware lag im Dezember noch bei 145,10 €/100kg. EU-Agrarkommissar Phil Hogan verteidigte die Intervention zur Stabilisierung des Milchpreises in der Krise von 2015. „Wir sehen nun, dass sich unsere Läger leeren, ohne auf den Markt Druck auszuüben, wie es viele behauptet haben“, kommentierte Hogan die erfolgreichen Verkäufe aus der Intervention. Nach den jüngsten Zuschlägen bleiben von früher einmal 380.000 t Magermilchpulver lediglich 22.000 t übrig, davon 14.000 t in Irland und 3700 t in Spanien.

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