Maut-Pläne

Agrartransporte bleiben außen vor


Die Branche wird von den Gebühren verschont. Der Verkehrsausschuss des Bundestags macht dafür den Weg frei.

 

Das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) und das Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG) sollen bei der Straßennutzung von land- oder forstwirtschaftlichen (lof-)Fahrzeugen erheblich vereinfacht werden. Das hat der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags beschlossen. Der Deutsche Bauernverband (DBV), der Bundesverband Maschinenringe (BMR) und der Bundesverband Lohnunternehmen (BLU) begrüßen den Beschluss


Auf Vorschlag der Regierungskoalition wird es künftig in beiden Gesetzen die „40er Linie“ geben. Danach sind sowohl entgeltliche als auch unentgeltliche Transporte von Erzeugnissen und Bedarfsgütern mit lof-Fahrzeugen bis 40 km/h Höchstgeschwindigkeit möglich, ohne dass eine Maut anfällt oder eine Erlaubnispflicht nach GüKG besteht. Über 40 km/h sind frei von der Mautpflicht oder von der GüKG-Erlaubnispflicht wie bisher Transporte für eigene Zwecke, im Rahmen der Nachbarschaftshilfe sowie im Rahmen von Maschinenringen, so der DBV.


Positiv werten die Verbände weiter, dass die vom Bundesamt für Güterverkehr kritisierten Leerfahrten bei lof-Transporten nicht unter die Mautpflicht fallen. Die Beschlüsse sollen ab dem 1. Januar 2019 greifen.

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