Mercosur

Ausgleich für Landwirtschaft durch GAP


Der agrarpolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann, begrüßt das Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur. Zugleich plädiert er für einen Ausgleich durch eine starke Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU.

„Freier Handel ist von zentraler Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland und für die internationalen Beziehungen", äußerte Stegemann heute in Berlin. Die Freihandelsabkommen der EU, zuletzt mit dem Staatenbund Mercosur sowie die jüngsten Vereinbarungen der EU mit den USA seien positive Signale gegen protektionistische Tendenzen und für eine regelgebundene und wertebasierte Ausgestaltung der Handelspolitik, so der CDU-Parlamentarier.

Dabei müsse jedoch klar sein, dass bei im Rahmen von Freihandelsverhandlungen als Teil eines Gesamtergebnisses erleichterte Fleischimporte aus Übersee für eine starke und finanziell gut ausgestattete Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) gesorgt werden müsse. Die Einkommen der heimischen Bauernfamilien müssten gesichert werden, so Stegemann. Das seien zwei Seiten derselben Medaille. Die regionale Erzeugung von Fleisch und Milch müsse als Teil der europäischen Kulturlandschaften bewahrt werden. Auch um unnötig lange Transportwege und damit verbundene CO²-Emissionen zu vermeiden.

 

 

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