Molkerei

Arla baut Pronsfeld und Upahl aus


Am Standort in Pronsfeld sind umfangreiche Investitionen geplant.
Foto: Arla
Am Standort in Pronsfeld sind umfangreiche Investitionen geplant.

Das Molkereiunternehmen Arla Foods investiert in Kapazitäten für den Export sowie für Milch aus gentechnikfreier Fütterung. Zwei deutsche Standorte profitieren.

 

Arla investiert nach eigenen Angaben insgesamt 527 Mio. €, um das Firmenwachstum im Rahmen des Strategieprogramms „Good Growth 2020“ weiter voranzutreiben. Geplant seien Investitionen in erweiterte Produktionskapazitäten sowie in innovative Technologien. Zwei Drittel des Geldes ist für europäische Standorte vorgesehen, die für den Export in den Nahen Osten sowie nach Nordafrika, China, Südostasien, Subsahara-Afrika und die USA produzieren.

In Deutschland sind nach Aussage des Molkereiunternehmens Investitionen in Höhe von 65 Mio. € vorgesehen. Davon fließen rund 26 Mio. € in das Werk in Pronsfeld (Rheinland-Pfalz) und etwa 20 Mio. € an den Standort in Upahl (Mecklenburg-Vorpommern). In Pronsfeld, dem weltweit größten Arla Werk, sollen mittelfristig die Kapazitäten für das Exportgeschäft ausgebaut werden. Dort ist der Bau eines zweiten Milchtrockenturms geplant, der 2021 an den Start gehen soll.

„GVO-freie Milch“ für den deutschen Markt

Ein weiterer Schwerpunkt der Investitionen in Pronsfeld ist nach Unternehmensangaben der Ausbau von Anlagen zur Verarbeitung von Milch aus gentechnikfreier Fütterung (GVO-freie Milch). Hiermit soll die steigende Kundennachfrage im deutschen Markt befriedigt werden.

Der Großteil der Investitionsmittel für das Werk in Upahl fließt nach Aussage der Arla-Führung in neue Produktionsanlagen für die Herstellung von Quark und dem Produkt Skyr. Zudem soll 2019 ein Teil der Skyr Produktion aus dem dänischen Werk in Brabrand nach Upahl verlagert werden. „Mit den zusätzlichen Mitteln können wir das Wachstum unseres Markengeschäfts und den Ausbau unseres Exportgeschäfts mit hochwertiger Milch unserer deutschen Landwirte weiter vorantreiben“, kommentiert Winfried Meier, Deutschland-Chef von Arla Foods, die Investitionen.

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