Das Schweizer Molkereiunternehmen vermeldet steigende Zahlen für Umsatz und Gewinn. Weitere Chancen sollen auf dem internationalen Markt genutzt werden.

Im Jahr 2018 lag der Umsatz des Unternehmens mit umgerechnet gut 3 Mrd. € um 2,8 Prozent über dem Vorjahreswert, berichtet Emmi. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekt habe der Zuwachs 2,3 Prozent betragen. Damit habe Emmi das höchste Wachstum seit dem Jahr 2014 erzielt.
Der bereinigte Reingewinn habe mit umgerechnet knapp 155 Mio. € sogar 8,6 Prozent über dem Vorjahr gelegen. Damit betrage die bereinigte Reingewinnmarge 5,1 Prozent nach 4,8 Prozent im Jahr 2017. Aufgrund der positiven Entwicklung werde der Verwaltungsrat der am 11. April 2019 stattfindenden Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von umgerechnet knapp 8 € nach gut sechs Euro im Vorjahr vorschlagen.

Ein in Bezug auf Regionen und Segmente breit abgestütztes Produktportfolio sowie zugkräftige Markenkonzepte seien die wichtigsten Erfolgsfaktoren auf die in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht  bestehenden Unsicherheiten, wird der Chief Executive Officer der Emmi-Gruppe, Urs Riedener, zitiert. Die globale Wirtschaft habe im zweiten Halbjahr 2018 an Schwung verloren. Auch 2019 sei geprägt von politischen Themen wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China oder dem zu erwartenden Brexit, beschreibt das Unternehmen den Ausblick. Dennoch rechne Emmi für sein Europageschäft mit einem weiteren organischen Wachstum. Eine wichtige Rolle komme dabei den italienischen Dessertgesellschaften sowie der Ziegenmilchproduktion in den Niederlanden zu. Mit einer weiterhin wachsenden Nachfrage werde auch für Tunesien, den USA und Chile. Auf Grundlage eines robusten und gut diversifizierten Geschäftsmodells erwartet das Unternehmen in seiner Prognose auch für 2019 ein organisches Wachstum in Höhe von zwei bis drei Prozent.  Dabei werde auch konsequent die Arbeit am bestehenden Effizienzsteigerungsprogramm fortgesetzt werden.



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