Neunmonatsbericht

ADM-Gewinne sprudeln


Der internationale Handel und das Ölmühlengeschäft bescheren dem globalen Agrarkonzern hohe Gewinne. Die Aussichten sind bis in das Jahr 2019 optimistisch.

Der Umsatz der Archer Daniels Midland Company (ADM) ist in den ersten drei Quartalen 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent auf 48,4 Mrd. US-$ gestiegen, berichtete das Unternehmen am Dienstag. Als operativen Gewinn weist ADM von Januar bis September 2018 rund 2,5 Mrd. US-$ aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies ein Anstieg um 38 Prozent. ADM-Chef Juan Luciano rechnet auch im Schlussquartal 2018 sowie 2019 mit einer lebhaften globalen Nachfrage, die ADM weiter steigende Gewinne bescheren kann.

Zum Gewinnwachstum in den ersten drei Quartalen 2018 haben fast alle Segmente beigetragen. Im Handelsgeschäft hat ADM das operative Ergebnis sogar fast verdreifacht. Das Unternehmen berichtet von lebhafter Weltmarktnachfrage nach US-Erzeugnissen in allen Regionen außer China. Die chinesischen Lücken schließen konnte ADM mit seinem globalen Erfassungsnetzwerk.

Die Ölmühlen haben von Januar bis September 2018 mehr als das Doppelte an Gewinn eingefahren. Hier berichtet ADM von einer sehr hohen Sojaverarbeitung in allen Regionen. Auch die Schlaglöhne in der Rapsverarbeitung waren nach Aussage des Konzerns höher als vor einem Jahr. Die Biodieselerzeugung war ebenfalls einträglicher als vor einem Jahr. Etwas schwächer gelaufen ist das Geschäft mit Stärke und Süßstoffen – allerdings ausgehend von einem hohen Niveau. Enttäuscht hat dagegen das Abschneiden der Ethanolfabriken. Zur Begründung nennt ADM extrem schwache Margen.

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