Niedersachsen

Mehr Bio in der landwirtschaftlichen Ausbildung


In Niedersachsen haben 2018 rund 200 Betriebe auf Bio umgestellt. Damit es mehr werden, startet jetzt der „Aktionsplan für mehr Ökolandbau“.

Für das Jahr 2018 kündigt der Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Gerhard Schwetje, eine Bio-Fläche von rund 100.000-Hektar an. Bei der landwirtschaftlich genutzten Fläche macht Bio etwa vier Prozent aus. Rund 200 Betriebe haben in Niedersachsen in diesem Jahr umgestellt. Das Land hinkt allerdings mit 4,5 Prozent an Bio-Betrieben im bundesweiten Vergleich hinterher. Deutschlandweit liegt der Öko-Anteil laut BLE bei etwa 11 Prozent. 

Die Landesregierung will mit einem „Aktionsplan für mehr Ökolandbau“ die Umstellung vorantreiben. Er enthält Maßnahmen wie die stärkere Integration des Ökolandbaus in die Berufsausbildung und Flächenprämien für Betriebe, die umstellen oder bereits ökologisch wirtschaften. Die Grundförderung für Einführer liegt beispielsweise bei 403 €/ha.

Hinzu kommen die Förderung von Projekten, die Anbau, Handel und Vermarktung von Öko-Erzeugnissen voranbringen sowie die Einrichtung von Modellregionen, Projekte im Bereich „Ökolandbau und Wasserschutz“ sowie Pilotvorhaben zur Steigerung der Erträge im Ökolandbau. Auch Forschungs- und Versuchsvorhaben sollen gefördert werden.

Die Landwirtschaftskammer stellt sich auf den positiven Trend im Ökolandbau ein. „Wir werden personell, organisatorisch und inhaltlich darauf reagieren“, kündigte Schwetje an.

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