Sachsen

Ärger mit dem Wolf


Möchte in der kommenden Legislaturperiode gestalten statt verwalten: der amtierende Ministerpräsident Michael Kretschmer
Pavel Sonsnowski
Möchte in der kommenden Legislaturperiode gestalten statt verwalten: der amtierende Ministerpräsident Michael Kretschmer

In Sachsen beginnen die Parteispitzen von CDU, Grünen und CDU mit Koalitionsgesprächen. Der Bauernverband hält einen grünen Agrarminister für eine Katastrophe.

Nach der dritten Sondierungsrunde sagten die Verhandlungsführer am Donnerstag in Dresden, man wolle den Parteigremien diesen Vorschlag am kommenden Freitag und Samstag zur Abstimmung von Koalitionsverhandlungen unterbreiten. Wenn die Parteien zustimmen, sollen die Koalitionsverhandlungen in der Woche ab dem 21. Oktober beginnen.

Bei der Vorstellung der Sondierungsergebnisse demonstrierten Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), die beiden Grünen-Verhandlungsführer Katja Meier und Wolfram Günther sowie SPD-Chef Martin Dulig Einigkeit, das Land in den kommenden Jahren gemeinsam zu entwickeln. "Wir wollen nicht verwalten, sondern gestalten", sagte Kretschmer.

Einigkeit besteht bisher unter anderem bei den Themen Tarifbindung von Unternehmen, Gemeinschaftsschule und Kohleausstieg. Auch konkrete Ziele enthält das Sondierungspapier. So heißt es etwa: "Die Parteien möchten den Ort Pödelwitz erhalten und die Inanspruchnahme der Ortslage vermeiden." Dazu sollen Gespräche mit dem Bergbauunternehmen Mibrag geführt werden. Unterschiedliche Ansichten gibt es Medienberichten zufolge beim Umgang mit dem Wolf und Nachtflugverbot.

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