Nordosten

Jahr war turbulent


Die vergangenen zwölf Monate hielten für die Landwirte so manche Hürde bereit. Agrarminister Till Backhaus hat Bilanz gezogen.

 

Das Jahr 2017 hatte mit Stürmen, Kahl- und Spätfrösten und mit Starkniederschlägen große Herausforderungen für die Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern zu bieten. Daran erinnerte Agrarminister Till Backhaus in seiner Rückschau in seiner heutigen Jahresend-Pressekonferenz. „Die Landwirte mussten nach 2016 bereits zum zweiten Mal witterungsbedingte Einbußen hinnehmen“, so Backhaus. Die Preise für Getreide lagen 2017 unter dem Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre. Lediglich die Rapskurse erreichten in diesem Jahr den höchsten Stand seit 2014, stellte der Minister heraus.

Hingegen seien die Milchpreise 2017 kontinuierlich gestiegen. Allerdings sei aktuelle Marktlage eher indifferent. Butter- und Käsepreise seien derzeit wieder im Sinken begriffen.

Backhaus versicherte, dass die Auszahlung der EU-Flächenprämie an die Landwirte in Höhe von insgesamt 356 Mio. € bis zum 28. Dezember 2017 an die Landwirte überwiesen sein werde, um finanzielle Planungssicherheit für die Branche zu gewährleisten.

Sehr gut angenommen worden sei die Ende 2016 aufgelegte Förderung von Technik, die zu einer deutlichen Minderung von Emissionen bei der Ausbringung von Wirtschaftsdüngern oder zu einer deutlichen Minderung von Umweltbelastungen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln führen. Ab 2018 würden vom Agrarministerium zudem Verfahren zur mechanischen Verfahren zur Unkrautbekämpfung gefördert.

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