Das ökologisch angebaute Gemüse ist im Schnitt 320-fach weniger mit Pestiziden belastet als konventionelle Produkte, lautet ein Ergebnis der im Jahr 2014 durchgeführten Tests. Auf die Öko-Kennzeichnung sei Verlass, kommentierte das baden-württembergische Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. „Der Ökolandbau hat viele Vorteile – unter anderem für Umwelt, Böden, Artenvielfalt und Tierwohl“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde (Bündnis 90/Die Grünen). „Bio ist wirklich Bio“.

Das Öko-Monitoring ist ein seit 2002 jährlich durchgeführtes Kontrollprogramm, das Bio-Lebensmittel auf ihre Inhaltsstoffe untersucht und die Werte mit denen konventionell erzeugter Lebensmittel vergleicht. 2014 wurden unter anderem Mais- und Sojaprodukte sowie Honig verglichen und nach Dioxinen und PCB in Hühnereiern, Lachs sowie Milcherzeugnissen aus Schafs- und Ziegenmilch gesucht. Die genauen Ergebnisse können hier eingesehen werden. (az)
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