Ökologische Vorrangflächen

Rheinland-Pfalz erlaubt Futternutzung

Ökologische Vorrangflächen dürfen zur Futtergewinnung gemäht werden, entschied Landwirtschaftsminister Volker Wissing.
Bild: LWK NRW
Ökologische Vorrangflächen dürfen zur Futtergewinnung gemäht werden, entschied Landwirtschaftsminister Volker Wissing.

Wegen der knappen Futtermittelversorgung dürfen die Länder ökologische Vorrangflächen für die Futterproduktion öffnen. Rheinland-Pfalz zieht nun nach und erlaubt seinen Bauern die Beweidung und das Mähen.

Landwirtschaftsminister Dr. Wissing hat Landwirten genehmigt, ökologische Vorrangflächen mit Zwischenfrüchten oder Untersaaten ab sofort zur Beweidung zu nutzen oder zu Futterzwecken zu mähen. Damit reagiert der Minister auf die Futterknappheit, die infolge der lang anhaltenden Dürre in den Jahren 2018 und 2019 entstanden ist. Die Versorgung der Tiere habe Priorität, man müsse den Landwirten hier schnell und unbürokratisch unter die Arme greifen.

Die Nutzung von ökologischen Vorrangflächen für die Futterproduktion hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bereits im August freigegeben. Bisher haben die Länder Bayern (regional), Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ihren Bauern zumindest teilweise die Produktion erlaubt.

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