Ökologische Vorrangflächen

Zwischenfrüchte füllen Futterlücken


Ab sofort können in Niedersachsen und Bremen Zwischenfrüchte auf ökologischen Vorrangflächen gezielt zur Futternutzung angebaut werden. Der bürokratische Aufwand  ist gering.

Landwirte müssen die Futternutzung weder anzeigen noch genehmigen lassen. Es bedarf auch keiner Einhaltung von gesonderten Fristen für die Nutzung, teilt das niedersächsiche Landwirtschaftsministerium mit. Diese Regelung gilt ebenfalls für Untersaaten. „Das ist endlich mal eine unbürokratische Regelung, von der Landwirte und Verwaltung profitieren“, so Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. 

Es gelten jedoch einige Einschränkungen: Die Nutzung bleibt beschränkt auf Futterzwecke in Form von Beweidung oder Schnittnutzung. Auch die sonstigen Auflagen für ÖVF-Zwischenfrüchte sind einzuhalten. Dies umfasst unter anderem die Aussaat vor dem 1. Oktober, die Verwendung spezieller Saatgutmischungen sowie die Vorgabe, dass die Zwischenfrüchte auch bei einer Nutzung bis zum 15. Februar 2019 stehen bleiben müssen. Das bedeutet: Eine frühzeitige Einarbeitung nach der Nutzung oder gar eine Aussaat einer anderen Kultur sind weiterhin nicht erlaubt.

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