Salmonellen

ADM ergreift Sicherheitsmaßnamen

Vom 13. November bis 15. Dezember 2017 hatte das ADM-Werk in Straubing gentechnisch freies Sojaschrot ausgeliefert. Mehrere Proben wurden in diesem Zeitraum positiv auf Salmonellen getestet.

In einem Schreiben informiert der Futtermittelhändler nun über die zu ergreifenden Sicherheitsmaßnahmen. Mit Salmonellen kontaminierte Futtermittel dürfen nicht weiter in Verkehr gebracht oder verfüttert werden, so ADM. Auch wenn mehrere Salmonellenproben negativ waren, fordert das Werk in Bayern aus Sicherheitsgründen alle Abnehmer auf, die bei sich lagernde Ware aus dem genannten Produktionszeitraum zu sperren. Das Sojaschrot darf nicht weiter verarbeitet, vertrieben oder verfüttert werden. 



Ausnahmen bilden Mischfuttermittel, die mit salmonellenreduzierenden und -abtötenden Maßnahmen hergestellt wurden, beispielsweise über Pelletierung, den Zusatz von Säuren oder Konditionierung. Es sind vom jeweiligen Inverkehrbringer oder Händler alle nachfolgenden Abnehmer zu informieren, die Ware zu sperren. Alle Lagereinrichtungen und Verteilungssysteme, sofern sie mit kontaminierten Sojaschrot in Berührung kamen, sind zu reinigen und zu desinfizieren, so ADM.


Eine Rücknahme, Entsorgung und Dekontamination dieser Ware, das heißt Ware, die mit kontaminiertem Sojaschrot in Berührung kam, ist mit dem zuständigen Händler oder Vertreter von ADM Straubing zu besprechen. Eine Desinfektion der Ware mit Säure ist im Regelfall nicht ausreichend.
Die Abnehmer, ausgenommen sind Landwirte, haben die getroffenen Maßnahmen eigenverantwortlich an die für sie zuständigen Futtermittelüberwachungsbehörden zu melden. Landwirte, die betroffene Ware erhalten und verfüttert haben, müssen sich mit Ihrem zuständigen Veterinäramt in Verbindung setzen.
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