Ölsaaten

Deutlich verringerte Rapsernte erwartet


Die Rapsernte in der EU fällt schwach aus.
Bild: Pixabay / Hans
Die Rapsernte in der EU fällt schwach aus.

Die Rapsernte in der EU wird deutlich geringer als in den Vorjahren ausfallen, erwartet die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP). Sie rechnet mit einem Ergebnis auf 13-Jahrestief.

Die gesamte EU-Ölsaatenernte werde zum zweiten Mal in Folge kleiner ausfallen als im Vorjahr, teilt die UFOP heute mit. Sie beruft sich auf Schätzungen der EU-Kommission, wonach die Ernte mit 31,7 Mio. t um vier Prozent unter der Vorjahreslinie und sogar fünf Prozent unter dem langjährigen Mittel liegen werde.

Mit 18 Mio. t werde insbesondere die Rapsernte gering ausfallen. Gründe dafür seien einerseits die trockenheitsbedingte Reduzierung der Anbaufläche um etwa 15 Prozent sowie mit 30 dt/ha sehr schwachen Erträge, so die UFOP. Die Rapsernte in Deutschland werde mit knapp 3 Mio. t erneut auf enttäuschendem Niveau bleiben und habe mit nur noch 17 Prozent an der EU-Erzeugung den niedrigsten Stand in den vergangenen 25 Jahren erreicht.

Für Sonnenblumen rechnet die EU-Kommission  mit einer größeren Ernte. Neben einer um sechs Prozent größeren Anbaufläche könnten voraussichtlich die Erträge höher als im Vorjahr ausfallen. Daraus könne sich den Schätzungen zufolge mit 10,7 Mio. t sogar ein Rekordergebnis erzielen lassen. Für die EU-Sojaerzeugung geht die Kommission mit 2,9 Mio. t von einem stabilen Ergebnis aus.


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