Ölsaaten

Mehr Raps-Importe für Verarbeitung


Die sinkende Anbaufläche und schwache Erträge in Deutschland sorgen dafür, dass mehr Raps importiert werden muss.
Bild: Pixabay / moinzon
Die sinkende Anbaufläche und schwache Erträge in Deutschland sorgen dafür, dass mehr Raps importiert werden muss.

Die Raps verabeitenden Ölmühlen in Deutschland müssen ihren Bedarf zunehmend aus dem Ausland decken. Grund ist die stetig sinkende Ernte im Inland.

In einem der weltweit größten ölsaatenverarbeitenden Länder benötigen deutsche Ölmühlen zur Auslastung neben der Inlandsernte auch Importe von Ölsaaten, berichtet die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (Ufop). Mit rund 60 Prozent entfällt dabei der größte Teil auf Raps. Im Wirtschaftsjahr 2018/19 seien insgesamt 12,6 Mio. t Raps, Soja und Sonnenblumen verarbeitet worden. Mit 71 Prozent oder knapp 9 Mio. t ist Raps die mit Abstand wichtigste Ölsaat. Gedeckt wurde dieser Bedarf wie im Vorjahr zu fast 60 Prozent mit Raps aus dem Ausland, so die Ufop. Der Großteil stamme aus EU-Staaten. Die größte Menge mit 1,5 Mio. t entfiel auf Frankreich und damit sogar etwas mehr als im Vorjahr, gefolgt von Rumänien mit einem Zuwachs um ein Drittel und 640.000 t. Mit fast 740.000 t und damit zehn Prozent mehr als im Vorjahr kam den Angaben zufolge eine bedeutende Menge auch aus der Ukraine. Die gesamte Verarbeitungsmenge wurde zu 3,8 Mio. t Rapsöl und 5,1 Mio. t gentechnikfreiem Rapsschrot verarbeitet.

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