Omnibus Verordnung

Neuerungen zum Jahresbeginn


Einige Verbesserungen zum Greening können pünktlich zum Jahresbeginn in Kraft treten. Die EU-Botschafter sorgen dafür, dass der Agrarteil der sogenannten „Omnibus-Verordnung“ vorgezogen wird.

In der Verordnung geht es um Vereinfachungen in zahlreichen Politikbereichen. Im Ausschuss der Ständigen Vertreter in Brüssel verständigten sich die EU-Mitgliedstaaten darauf, dass der bereits fertige Agrarteil von den anderen nichtagrarischen Teilen der Verordnung abgekoppelt werden soll.


Damit dürfen ab dem kommenden Jahr auf der ökologischen Vorrangfläche auch mehrjährige Pflanzen zur Gewinnung von Biomasse oder für Blühstreifen angebaut werden. Chinaschilf, die Durchwachsene Silphie und Honigpflanzen werden zu der Liste der zugelassenen Kulturen hinzugefügt. Zudem wird der Anbau von Eiweißpflanzen auf der ökologischen Vorrangfläche aufgewertet. Der heutige Gewichtungsfaktor für Leguminosen von 0,7 erhöht sich zukünftig auf 1 für die Berechnung eines Mindestanteils von 5 Prozent ökologischer Vorrangfläche an der Ackerfläche.

Klargestellt wird auch ein missverständliches Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Danach bleiben Ackerflächen Ackerflächen, auch wenn auf ihnen mehr als 5 Jahre hintereinander Gras wächst. Damit soll unsinniges Umpflügen von Gras verhindert werden.

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