Russland geht gegen die Steuervorteile von Palmöl vor und hat ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Verbraucher sollen vor Lebensmittel-Imitaten geschützt werden.

In Russland soll Palmöl demnächst mit einer Mehrwertsteuer von 20 Prozent belegt werden. Das geht aus Berichten des österreichischen Nachrichtenportals aiz.info hervor. Eine entsprechende Korrektur im Steuergesetzbuch hat das nationale Parlament, die Staatsduma, in der vergangenen Woche beschlossen. Derzeit gilt für dieses Produkt noch, wie für die anderen Pflanzenöle, ein ermäßigter Steuersatz von 10 Prozent.

Wie der Duma-Vorsitzende, Wjatscheslaw Wolodin, im Zuge der Diskussion um die neue Regelung ausführte, sei es das Ziel, Verbraucher vor "mit Palmöl hergestellten Molkerei-Ersatzprodukten" besser zu schützen. Nach seinen Worten sei es vorgesehen, die Mehreinnahmen aus der Steuererhöhung für die Unterstützung der inländischen Milchviehhaltung einzusetzen.

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