Pflanzenschutz

„Schau ins Feld!“ wächst weiter


So sah im vergangenen Jahr ein unbehandeltes Rübenfeld bei Mainz aus.
IVA
So sah im vergangenen Jahr ein unbehandeltes Rübenfeld bei Mainz aus.

Über 1400 Schau!-Fenster führen in diesem Jahr Verbrauchern den Nutzen des Pflanzenschutzes vor Augen. In Niedersachsen wird es die meisten Felder geben.

Sich dem Dialog stellen, zuhören und die eigene Arbeit erklären – das ist das Ziel von „Schau ins Feld!“. An der zum fünften Mal stattfindenden Aktion beteiligen sich in dieser Saison 745 Landwirte, meldet der Industrieverband Agrar (IVA). Das seien über 100 mehr als im Vorjahr.

Insgesamt legen Landwirte in dieser Saison 1411 Schau!-Fenster an und erklären interessierten Verbrauchern und Medienvertretern direkt auf dem Feld ihre Arbeit und den Nutzen von Pflanzenschutz. Vertreten sind Ackerbauern, Obst- und Gemüsebauern sowie Winzer. Im Jahr 2018 waren es 1191 Schau!-Fenster. Die meisten Teilnehmer stammen wie schon in den vergangenen Jahren mit 159 aus Niedersachsen. Darauf folgt Bayern mit 96 Landwirten, Baden-Württemberg mit 95 und Nordrhein-Westfalen mit 94 Teilnehmern.

In den Nullparzellen verzichten Landwirte auf jegliche Form des Pflanzenschutzes. Unkräuter werden weder mechanisch noch chemisch entfernt, es werden keine Nützlinge ausgebracht und keine Pilzkrankheiten behandelt. Die Ergebnisse sorgen immer wieder für Überraschungen. Das Experiment zeige eindrucksvoll, was mit den Pflanzen passiere, wenn sie nicht geschützt werden, erklärt der IVA.

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