Pflanzenzucht

Neonics-Verbot bringt auch im Ausland Nachteile


Das für die EU absehbare Ende der Neonicotinoide in der Pflanzenzucht wird auch Nachteile für Anbauer im Ausland mit sich bringen. Das Verbot der Beizung für Exportgut stößt auf Unverständnis.

Ein Ende der Nicotinoid-haltigen Pflanzenschutzmittel wird die Wirtschaftlichkeit des Rapsananbaus in Deutschland sehr negativ beeinflussen. Diese Meinung äußerten Vetreter der Rapszucht und der landwirtschaftlichen Verbände gegenüber agrarzeitung.de am Rande der Jahresversammlung des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter (BDB) heute in Berlin. Alternative Pflanzenschutzmittel stünden nicht zur Verfügung und auf neue könne die Praxis kaum setzen, sind die Vertreter überzeugt.
 
Als Konsequenz werde der Rapsanbau in Deutschland zurückgehen, sowohl hinsichtlich der Anbaufläche als auch der Erträge. Als nicht nachvollziehbar bezeichnte einer der Befragten das Verbot der Saatgut-Beizung mit neonicotinoidhaltigen Mitteln für den Export. Denn damit würden auch Rapsanbauer beispielsweise in östlich der EU gelegenen großen Ländern erhebliche Nachteile erleiden. Das sei aus wissenschaftlicher Sicht nicht zu vertreten.  



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