Präsident Macri

Argentinien erhöht Steuern für Agrarprodukte


In einer Fernsehansprache schwört Präsident Macri die Argentinier auf schwere Zeiten ein. Auch die Agrarbranche muss einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten.

Die argentinische Regierung plant die Exportsteuern für Agrarprodukte anzuheben. Welche Güter in welchem Umfang zusätzlich belastet werden sollen, wurde noch nicht bekannt gegeben. In einer Fernsehansprache, die heute Vormittag Ortszeit ausgestrahlt wurde, erklärte Präsident Mauricio Macri, dass Exporteure, die von der starken Abwertung des Peso profitieren, einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten müssten. Macri, der bisher für eine wirtschaftliche Öffnung Argentiniens kämpfte, bezeichnete Exportsteuern in seiner Rede als „schlecht“, rechtfertigte die Entscheidung aber mit dem Notfall, in dem sich Argentinien befinde.

Ein prominentes Opfer der Sparmaßnahmen ist Landwirtschaftsminister Luis Miguel Etchevehere. Sein Ministerium wird aufgelöst und in das Ressort für Produktion und Transport eingegliedert. Insgesamt wird die Zahl der Ministerien mehr als halbiert.

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