Quartal-Bericht Danish Crown

Vorstand zeigt sich zufrieden


Das dänische Fleischverarbeitungsunternehmen Danish Crown konnte seinen Gewinn im ersten Quartal des Jahres 2018 leicht steigern. Immerhin um 1,5 Prozent konnte sich der Konzern verbessern, was auch an den Zukäufen im vergangenen Jahr liegt.

Am globalen Schweinefleischmarkt geht es aktuell druckvoll zu. Das spürt man auch bei Danish Crown. Dennoch zeigen sich die Dänen zufrieden mit dem Ergebnis im ersten Quartal. Der Gewinn vor Sonderposten stieg um 1,5 Prozent von 1.026 auf 1.041. Mio DKK. Der Group CEO des Unternehmens, Jais Valeur, kommentierte das Ergebnis seines Konzerns: „Das ist eine Bilanz, mit der wir im Allgemeinen zufrieden sein dürfen.“ Die einzelnen Unternehmen der Group seien auf einem richtigen Weg. Die drei Veredelungsunternehmen Sokolow aus Polen, Tulip Food Company und Tulip Ltd hätten um 171 Mio. DKK im Vergleich zum Vorjahr zugelegt.

Ärgerlich sei der niedrige Dollarkurs, der die Erträge trotz hoher Nachfrage schmal ausfallen lässt und dem Konzern auf dem asiatischen Markt einen Nachteil gegenüber amerikanischen Mitbewerbern verschafft.

Der Umsatz von DKK sank von 30,7 auf 30,1 Mrd. DKK. Das begründet das Unternehmen mit dem Verkauf des Unternehmens Plumrose in den USA. Im Gegenzug wurden jedoch die Unternehmen Overberg in Südafrika, das spanische Organveredelungsunternehmen Agrimares und der dänische Salamiproduzent DK-Foods erworben. Diese würden die Umsatzeinbußen ausreichend kompensieren.

In Großbritannien kämpft Tulip Ltd. seit Beginn des Jahres mit der nachlassenden Nachfrage am Lebensmittelmarkt. Am Dänischen Markt zeigt sich eine ähnliche Entwicklung wie am deutschen: die Preise für dänisches Rindfleisch sind gestiegen, doch die Anzahl der geschlachteten Tiere ging zurück.




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