Quartalsauftakt

Bunge-Ölmühlen laufen profitabel


Bunge startet mit ermutigenden Zahlen in das neue Geschäftsjahr. Eine neue Führungsriege soll den Konzern weiter voran bringen.

Die Bunge Ltd., White Plains, ist gut in das Jahr 2019 gestartet. Von Januar bis März 2019 weist der Agrarkonzern einen Nettogewinn von 45 Mio. US-$ aus. Vor einem Jahr war zu diesem Zeitpunkt noch ein Quartalsverlust von 21 Mio. US-$ aufgelaufen.

Der Umsatz ist im 1. Quartal 2019 mit 9,9 Mrd. US-$ um etwa 7 Prozent kleiner ausgefallen als im gleichen Quartal des Vorjahres. Etwa verdoppelt hat sich aber das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen. Es beträgt, bereinigt um Sondereinflüsse, im aktuellen Quartal 166 Mio. US-$. Vor allem die Ölsaatensparte war Anfang 2019 wieder sehr profitabel. Dagegen hat der Getreide- und Ölsaatenhandel weniger Gewinn eingefahren als vor einem Jahr. Hier spürt der Konzern auch den schwächeren Absatz Richtung China. Nicht gelungen ist es Bunge, mit Zucker schwarze Zahlen zu schreiben. Die seit Jahren immer wieder defizitäre Zuckersparte belastet im 1. Quartal 2019 mit einem operativen Verlust von 23 Mio. US-$. Allerdings erwartet das Unternehmen, bis Ende des Jahres den Turnaround geschafft zu haben.

CEO sitzt jetzt fest im Sattel

Für das Gesamtjahr 2019 zeigt sich Bunge insgesamt zuversichtlich. Dazu beitragen soll ein Programm zur globalen Wettbewerbsfähigkeit, von dem sich der Konzern auf Dauer Kosteneinsparungen verspricht. Mittlerweile ist auch ein Großteil der Führung neu besetzt. Greg Heckman, der im Januar zunächst kommissarisch Soren Schroder als CEO abgelöst hatte, ist mittlerweile dauerhaft ernannt.
Außerdem hat Bunge in dieser Woche mit John W. Neppl einen neuen Finanzvorstand ernannt, der Ende Mai den bisherigen Amtsinhaber Thomas M. Boehlert ablösen soll.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats