Quartalsbericht

Agrana meldet deutlichen Einbruch

Hohe Rübenberge - niedrige Preise: So sieht es am Zuckermarkt aus
Foto: Agrana
Hohe Rübenberge - niedrige Preise: So sieht es am Zuckermarkt aus

Das österreichische Frucht-, Stärke- und Zuckerunternehmen Agrana startete wie vorab gemeldet mit einem deutlichen Ebit-Rückgang in das Geschäftsjahr 2018/19. Der Grund: Die Zucker- und Bioethanolpreise sind zu niedrig.

 

Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Umsatz der Gruppe im 1. Quartal (März/Mai) nur moderat um rund 8 Prozent auf 630 Mio. €. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) lag jedoch mit 37 Mio. € um 47 Prozent deutlich unter dem Ergebnis des ersten Vorjahresquartals. „Im Wesentlichen ist das auf die tiefen Zucker- und Isoglukosepreise nach dem Quotenende und die im Vorjahresvergleich deutlich niedrigeren Bioethanolpreise zurückzuführen", zieht Agrana-Vorstand Josef Marihard Bilanz.

Das negative Finanzergebnis beträgt  minus 4,3 Mio. €. Nach einem Steueraufwand in Höhe von 7,4 Mio. €, einer Steuerquote von rund 22,6 Prozent entsprechend, erreichte das Konzernergebnis 25,3 Mio. € (Vorjahr: 50,9 Mio. €). Die Nettofinanzschulden Ende Mai lagen mit 242,8 Mio. € um 10,3 Mio. € über dem Wert des Bilanzstichtages 2017/18. Aus heutiger Sicht erwartet Agrana für das Geschäftsjahr 2018/19 (März/Februar) einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau und beim Ebit weiteren Rückgang.

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