Quartalsbericht

BASF verkauft mehr Pflanzenschutz


Der asiatische Markt bereitet BASF Freude. In Westeuropa hat der lange Winter den Jahresauftakt verzögert. Währungsnachteile belasten jedoch das Ergebnis.

Im Agrargeschäft verbucht die BASF SE im 1. Quartal 2018 einen Umsatz von 1,73 Mrd. €. Im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres beträgt der Umsatzrückgang 7 Prozent. Stärker eingebüßt um rund ein Fünftel hat der Gewinnbeitrag des Segments.

Der Absatz ist jedoch gestiegen. BASF hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres 3 Prozent mehr Pflanzenschutzmittel verkauft als Anfang 2017, allerdings zu 2 Prozent geringeren Preisen. Hinzu kam für den Konzern, der in Euro bilanziert, ein negativer Währungseffekt von 8 Prozent.

Darüber hinaus hat der anhaltend kalte Winter die Geschäftsentwicklung auf der Nordhalbkugel verzögert. Dagegen stieg nach Informationen des Unternehmens der Umsatz in Asien deutlich an, vor allem in Japan und China. In Südamerika war BASF mit Soja-Fungiziden und Zuckerrohr-Insektiziden erfolgreich.

Für den BASF-Agrarbereich steht 2018 eine strategische Neuausrichtung an. Sobald die Wettbewerbsbehörden Bayer grünes Licht für die geplante Übernahme von Monsanto geben, gehen an BASF die Unternehmensteile, die Bayer als Kartellauflage abspalten muss. Damit steigt BASF 2018 in den Saatgutsektor ein, wird Anbieter der Liberty-Link-Technologie sowie der Digitalaktivitäten, die Bayer unter der Marke Xarvio aufgebaut hat. Der BASF-Agrarumsatz, der 2017 rund 5,7 Mrd. € erreicht hat, wird deutlich steigen.

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