Quartalsbericht

Bayer leidet unter starkem Euro


Bayer verbucht ein schwächeres Quartal im Pflanzenschutz. Das Europageschäft bringt weniger und die Währungen laufen gegen den Konzern. Bezüglich Monsanto heißt es: Abwarten.

Der Bayer-Konzern weist im 1. Quartal 2018 einen Umsatz in der Sparte Crop Science von 3,1 Mrd. € aus. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beträgt 8,3 Prozent. Dafür nennt das Unternehmen zwei Gründe.

  • Erstens schmälern ungünstige Währungsrelationen die Ergebnisse. Einem mittleren Dollarkurs von 1,23 US-$/Euro im aktuellen Berichtszeitraum steht ein Verhältnis von 1,06 US-$/Euro im 1. Quartal 2017 gegenüber. Für den Bayer-Konzern, der in Euro bilanziert, aber erhebliche Umsätze mit schwächeren Währungen erzielt, ist das ein Nachteil.
  • Zweitens hat Bayer im 1. Quartal 2018 im für das Agrargeschäft wichtigen europäischen Markt schwächer abgeschnitten. Dafür berichtet das Unternehmen von höheren Umsätzen in Nordamerika, Lateinamerika sowie in der Region Asien/Pazifik.


Zur geplanten Übernahme von Monsanto heißt es für Bayer: Abwarten. Es fehlen noch etwa zehn kartellrechtlichen Freigaben. Nach wie vor geht die Konzernleitung davon aus, dass die Transaktion im 2. Quartal 2018 abgeschlossen werden kann.

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