Quartalsbericht

FMC profitiert von DuPont-Übernahme

Die FMC Corporation bleibt auf Wachstumskurs. Der Anbieter, in Deutschland als Cheminova am Markt, rückt 2018 unter die Top 5 am globalen Pflanzenschutzmarkt auf.

Im 1. Quartal 2018 hat FMC mit Pflanzenschutzmitteln einen Umsatz von rund 1,1 Mrd. US-$ erzielt. Es handelt sich im das erste Quartal, in dem die Umsätze aus der Übernahme des DuPont-Pflanzenschutzaktivitäten wirksam werden. Deswegen hat sich der Umsatz für FMC mehr als verdoppelt. Doch es gibt auch Wachstum aus eigener Stärke. Im Vergleich zu den addierten Umsätzen des 1. Quartals 2017 von FMC und DuPont zusammen errechnet sich noch ein Wachstum von 13 Prozent. FMC berichtet, dass knapp 10 Prozent Marktzuwachs sind und gut 3 Prozent auf günstigere Währungsrelationen zurückzuführen sind.

Im Gesamtjahr 2018 erhöht FMC nach dem umsatzstarken 1. Quartal die Erwartungen. Bislang rechnete der Anbieter mit einem Agrarumsatz von 3,95 bis 3,15 Mrd. US-$. Jetzt liegt die Messlatte für 2018 bei 4,05 bis 4,25 Mrd. US-$. Im Vergleich zu den addierten Umsätzen aus dem ursprünglichen FMC-Portfolio und dem hinzugekauften DuPont-Portfolio würde das Wachstum 7 bis 8 Prozent betragen. 1 bis 2 Prozent davon sind günstigeren Wechselkursen zuzuschreiben. FMC würde damit der sechstgrößte Anbieter am Weltmarkt hinter DowDuPont, Monsanto, Bayer, Syngenta und der BASF. Kommt es 2018 zur Fusion von Bayer und Monsanto, was aus heutiger Sicht zu erwarten ist, rückt FMC sogar auf Platz 5 vor.

FMC in Deutschland

FMC firmiert hierzulande als Cheminova Deutschland GmbH mit Hauptsitz im niedersächsischen Stade. Historisch ist das Unternehmen aus der früheren Stähler GmbH hervorgegangen, die in Stade produziert hat und 2011 von der Cheminova aus Dänemark übernommen wurde. Das dänische Unternehmen wiederum gehört seit 2015 zu FMC. In ihrer neuen Aufstellung wird sich die deutsche Organsation zu den DLG-Feldtagen im Juni in Bernburg präsentieren.

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