Quartalszahlen

Düngemittelpreise steigen


Für die K+S Gruppe hat sich im 3. Quartal die Ertragslage verbessert. Die Verlustzone wie vor einem Jahr ist durchschritten.

Eine höhere Produktverfügbarkeit bei Spezialitäten und gestiegene Düngemittelpreise waren für den Ergebnisanstieg verantwortlich, teilt der Kasseler Düngerhersteller heute mit. Dr. Burkhard Lohr, Vorstandsvorsitzender von K+S hofft auf weiterhin gute Ergebnisse. Sie sollen mit seiner neuen Gruppenstrategie "Shaping 2030" erreicht werden.

Der Umsatz der K+S Gruppe stieg im 3. Quartal um rund 6 Prozent auf 727 Mio. €. Das operative Ergebnis Ebit erbesserte sich auf 12 Mio. € nach einem Verlust von 31 Mio. € im Vorjahreszeitraum.

Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte führte eine bessere Produktverfügbarkeit am Werk Werra und gestiegene Durchschnittspreise zu einem höheren Umsatz und Ergebnis. Aufgrund der stabilen Entsorgung salzhaltiger Abwässer stieg vor allem die Produktion und der Absatz von hochmargigen Düngemittelspezialitäten. Das Ebit des Geschäftsbereichs verbesserte sich auf 1,7 Mio. € (Q3/16: -49 Mio. €).

Im Geschäftsbereich Salz sank der Umsatz moderat unter den Wert des Vorjahres. Einem rückläufigen Absatz bei Auftau- und Gewerbesalz sowie bei Salzen für Verbraucherprodukte und für die Lebensmittelindustrie standen Absatzsteigerungen im Segment Industriesalz gegenüber. Das operative Ergebnis EBIT I wurde zudem durch die Auswirkungen des Hurrikans Irma am Standort Inagua (Bahamas) belastet und lag mit 17 Mio. € rund 9 Prozent

Ausblick 2017: Prognose bestätigt

Vor allem aufgrund der positiven Auswirkungen der zusätzlichen Maßnahmen zur Entsorgung salzhaltiger Abwässer am Werk Werra sind dort auch für den Rest des Jahres keine abwasserbedingten Produktionsausfälle mehr zu erwarten. Für das Werk Bethune wird eine Jahresproduktion von rund 500.000 t (bislang: 600.000 bis 700.000 t) erwartet. Das Absatzvolumen des Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte dürfte mit 6,8 bis 7,0 Mio. t spürbar höher als im Vorjahr ausfallen (2016: 6,1 Mio. t).

Im Geschäftsbereich Salz wird auf Basis eines durchschnittlich erwarteten Winters im vierten Quartal für das Gesamtjahr 2017 von einem moderaten Anstieg der Absatzmenge ausgegangen.

Vor diesem Hintergrund bestätigt K+S die Prognose eines spürbaren Anstiegs der operativen Ergebnisse der K+S Gruppe und erwartet für 2017 ein Ebit von 260 bis 360 Mio. €.
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