Raiffeisen Emsland-Mitte

Marktanteil beim Mischfutter wächst

In einem harten regionalen Wettbewerb steigert die größte Primärgenossenschaft im Emsland ihre Futterproduktion. Ein Wachstumsmarkt sind die Niederlande.

Die Raiffeisenbank Emsland-Mitte eG steigerte im Jahr 2017 ihren Umsatz um 9 Prozent auf 360 Mio. €. Die gehandelte Menge vergrößerte sich um 11 Prozent auf 984.000 t, teilte das Unternehmen mit, das Bank- und Warengeschäft unter einem Dach vereint. Im wichtigsten Geschäftszweig Mischfutterproduktion konnte der Absatz um 5 Prozent auf 640.000 t gesteigert werden. „Das Wachstum lag damit deutlich über dem bundesweiten Trend von 1,9 Prozent“, stellte Vorstandsmitglied Albert Weersmann bei der Generalversammlung der Genossenschaft fest. Der Marktanteil sei das sechste Jahr in Folge aus eigener Kraft ausgeweitet worden.

Mehr Futter für Rinder und Biohennen

Vor allem in den Niederlanden hat die Genossenschaft neue Kunden hinzugewonnen. Bei den einzelnen Sparten zeigt sich ein Wachstum in den Bereichen Rind (plus 8 Prozent) und Schwein (plus 5 Prozent), während die Produktion von konventionellem Geflügelfutter um 1 Prozent zurückging. Der Absatz von Futter für Biolegehennen konnte dagegen um 7 Prozent auf 25.000 t gesteigert werden. „Auch der Ausblick auf das Jahr 2018 verspricht mit einer aktuellen Steigerung von erneut über 5 Prozent weiteres überdurchschnittliches Wachstum in allen Sparten“, so Weersmann.

Mehr Geld an Mitglieder ausgeschüttet

Die Umsatz- und Absatzentwicklung in den Sparten Düngemittel, Pflanzenschutz, Saatgut und Treibstoffe war 2017 stabil. Auch für das laufende Jahr rechnet die Genossenschaft – trotz neuer Düngeverordnung – mit Umsatz- und Absatzmengen auf Vorjahresniveau. Vom positiven Ergebnis der Genossenschaft profitieren die 5.900 Mitglieder, an die 450.000 € Dividende ausgeschüttet werden. Zusätzlich wird eine Warenrückvergütung in Höhe von 2,5 Mio. € ausgezahlt. In der Summe wurde etwas mehr Geld an die Mitglieder ausgeschüttet als im vergangenen Jahr (2,9 Mio. €).

Breitere Eigenkapitalbasis

Im Bankgeschäft wuchsen die Kundenkredite um 7 Prozent auf 341 Mio. €. Die Kunden steigerten ihre Einlagen um mehr als 10 Prozent auf 178 Mio. €. Die Bilanzsumme stieg um 35 Mio. € auf 451 Mio. €. Unterstützt durch die Zeichnung neuer Geschäftsanteile wuchs das Eigenkapital um 9 Mio. € auf das Eigenkapital um 9 Mio. € auf 69 Mio. €. „Unsere Bilanzsumme wuchs somit in den letzten fünf Jahren um mehr als 40 Prozent, die Eigenkapitalbasis konnten wir in dieser Zeit gar um mehr als 43 Prozent steigern“, so das Vorstandsmitglied Helmut Krüßel.

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