Raiffeisenverband

Mehr Umsatz trotz Trockenheit


Foto: DRV

Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) legt den Geschäftsbericht für das Jahr 2018 vor. Trotz widriger Rahmenbedingungen wird ein leichter Umsatzanstieg verzeichnet.

Die Raiffeisengenossenschaften haben im vergangenen Jahr einen Umsatz von 63,6 Mrd. € erwirtschaftet, so Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers heute in Berlin."Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen durch die extreme Trockheit in vielen Regionen ist unseren 2.024 Unternehmen ein stabiles Ergebnis gelungen", sagte er anlässlich der DRV-Mitgliederversammlung 2019. Im Vorjahr belief sich der Umsatz der im DRV organisierten Genossenschaften auf 63.0 Mrd. €.

Mit einem Umsatz von 37,0 Mrd. € bleibe die Warenwirtschaft die umsatzstärkste Sparte, führte Ehlers aus. Während die Getreidevermarktung und der Handel mit Pflanzenschutz- und Düngemitteln unter der Trockheit gelitten hätten, habe das Geschäft mit Mineralölprodukten von deutlich gestiegenen Preisen profitiert. In der Futterwirtschaft habe ein knappes Angebot die Preise in die Höhe getrieben.

Um vier Prozent rückläufig auf 13,1 Mrd. € zeigte sich aufgrund eines wechselhaften Jahres dagegen der Umsatz für die Milcherzeuger und Molkereien, berichtet der DRV.  Auch die  genossenschaftliche Vieh- und Fleischwirtschaft stand unter Druck. Trotz einer stabilen Zahl von Schlachtungen hätten niedrigere Durchschnittspreise zu einem Umsatzminus um sieben Prozent auf 6,6 Mrd. € geführt.

Sehr heterogene Ergebnisse seien in der Sparte Gartenbau erzielt worden. Aber bei einem Gesamtumsatz von 3,4 Mrd. € habe sich der Sektor stabil gezeigt. Mit einem Umsatz von 0,8 Mrd. ebenfalls stabil habe sich die Weinwirtschaft entwickelt.



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