Ranking 2020

Die reichsten Deutschen aus der Agrarbranche


imago images / Panthermedia

Die 1.000 reichsten Deutschen verfügen über ein Vermögen von 1,1 Billionen Euro. In der von der "Welt am Sonntag" erstellten Rangliste finden sich auch viele Unternehmen aus der Agrar- und Ernährungsbranche.

Die reichsten Deutschen sind in diesem Jahr noch etwas reicher geworden. Die 1.000 Familien, die es in die Rangliste geschafft haben, vergrößerten ihr Vermögen trotz Corona-Krise in diesem Jahr um 0,76 Prozent auf 1,1 Billionen Euro. Insgesamt wurden 251 Milliardenvermögen in Deutschland ermittelt – acht weniger als ein Jahr zuvor. In 339 Fällen sind die Vermögen geschrumpft und nur in 122 Fällen konnte eine Vermehrung festgestellt werden. Zu den Verlierern der Corona-Krise gehören offenbar Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, dem Nicht-Lebensmittelhandel, der Autoindustrie und dem Tourismus. Auf der Gewinnerseite Informations- und Medizintechnik, der Pharmaindustrie und im Internethandel.

Aus der Agrar- und Lebensmittelbranche finden sich bekannte Namen aus der Agrartechnik, den Molkereien, der Fleischverarbeitung und der Veredelung pflanzlicher Lebensmittel. Ein Unternehmen der Pflanzenzucht taucht gleich mehrfach auf. Viele Familien haben ihr Vermögen über Generationen aufgebaut, bei anderen stehen die Unternehmensgründer heute noch an der Spitze. Das Ranking ist auch ein Spiegelbild für die wirtschaftliche Kraft der mittelständischen Unternehmen in Deutschland und es zeigt, dass die Agrar- und Lebensmittelbranche in Deutschland ein bedeutender Wirtschaftszweig ist.
 
Die Welt am Sonntag veröffentlichte eine Rangliste mit den reichsten Deutschen. Berücksichtigt wurden unter anderem Aktienkapital, Unternehmen, Kapitalanlagen, Immobilien, aber auch Kunstsammlungen und Familienstiftungen. Es handelt sich bei allen Vermögensangaben um Schätzungen. Wir zeigen in der Bildergalerie welche Familien und Personen aus der Agrar- und Lebensmittelbrache zu den Superreichen in Deutschland gehören.

Ranking: Die reichsten Deutschen aus der Agrarbranche


1 Kommentar

  1. EU-Bauer Klaus1618
    Erstellt 22. September 2020 10:12 | Permanent-Link

    Sieh an - jetzt endlich bekommen die EU-Agrarzahlungen neue Namen und wahre Gesichter. Deren Schatzkammern, welche systematisch geflutet werden, sind zumindest ansatzweise in Ort und Raum definiert.

    Nicht selten aber kommt ein dort verorteter Hochmut vor dem Fall...

    Diese Milliarden -immerhin um die 60% des gesamten EU-Haushaltes- die zunächst über unsere Bauernkonten fließen, sind im Eigentlichen klassische Durchgangs-/quasi Anderkonten. Warum kommuniziert das unsere dienstbeflissene EU-Kommission nicht weitaus ehrlicher - deckelt endlich dieses Abgreifmodell, bestenfalls schafft es komplett ab.

    Die fette Wurst, die man aber auf diesen Broten immer dreister vervespert, wird jedenfalls mit Zähnen und Klauen verteidigt.

    Ist u.a. nicht Bolsonaros Blutsoja neben den EU-Agrarprämien ein wesentlicher Erfolgsfaktor vieler solcher perfektionierter Geschäftsmodelle!?

    Sicherlich haben die vorstehenden Milliardäre am vergangenen Sonntag mit dem Schnäutztüchlein vor Augen das anrührende Schicksal deutscher Bauern sich bei den Öffentlich Rechtlichen "aus der zweiten Reihe" im ZDF zu Gemüte geführt, wie selbige sich bei Erzeugerpreisen von 27 Cent pro Liter Milch, ein fränkischer Ackerbauer mit seinen etwa 200 Hektar gutem Ackerland, betriebswirtschaftlich herumquälen und nur noch rote, tiefrote Zahlen zu schreiben wissen.

    Das leise Bauernsterben wird weitergehen, die tatsächliche Mortalität kann man durch die Energiewende aktuell zwar noch verschleiern, aufhalten lässt sich dieses Ableben der Bauernfamilienhöfe im ländlichen Raum jedoch nicht. Auch hierzulande ist man zu vielen Zugeständnissen bereit, über die Novellierung unseres EEG-Gesetzes solche Milliarden-Vermögen zu schützen, unser Bundeswirtschaftsminister scheint selbiges Tun und Treiben in einer solchen Dimension allerdings entweder vollkommen verkannt zu haben oder aber er konterkariert dieses nunmehr in einer Novellierung des EEG ganz bewusst. Auf jeden Fall droht von da erheblich "Feuer auf dem Dach", entzieht man auch noch dieses Geld der LW, so rumpelt es wirklich ganz gewaltig im Karton. - Bauern, die nicht mehr existent sind, kann man leider, leider nicht mehr gnadenlos auspressen! Wenn dereinst erst einmal alles in Stiftungsvermögen umgewandelt werden kann, wird ein solches System gnadenlos kollabieren. WER ABER WILL DAS!? Unsere Reichsten der Reichen ganz sicher nicht.

    Jene Protagonisten, die mit ihrer CO2-Verschwendungssucht die Umwelt laut der neuesten Oxfam-Studie weit über Gebühr strapazieren, scheinen -weltweit- allerdings bestens geschützt zu sein von unserer Politik; leiden müssen für deren schon ordinär anmutende Kapitalfresswütigkeit allenfalls die lemminghaft treudoofen Bauern am medialen Pranger.

    Alleinig die dato etwa 120 Nanometer machen wirklich keine Klassenunterschiede...

    Wir zählen uns im übrigen nicht zur neu definierten Gruppierung der sogenannten "Querdenker" sondern vielmehr zum Kreise der zukunftsorientierten Freigeister, die sich aus tiefstem Herzen wünschten, daß auch unsere Kinder und Kindeskinder noch erfolgreich Landwirtschaft betreiben können; nicht mehr, aber keinesfalls weniger!!!

Ihre E-Mail wird weder veröffentlicht noch weitergegeben. Notwendige Felder haben einen *

Spielregeln

stats