In Europa sind die Überlegungen zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik für 2021 angelaufen. Die Rentenbank schaltet sich mit dem Rehwinkel-Symposium in die Diskussion ein.

Die Veranstaltung des Rehwinkel-Symposiums steht unter dem Motto „Innovative Agrarpolitik nach 2020“. Fünf wissenschaftliche Arbeiten hat die Rentenbank-Stiftung dazu gefördert. Die Ergebnisse werden am 6. Juni vorgestellt und mit den Autoren diskutiert.

Dazu wird Prof. Dr. Uwe Latacz-Lohmann von der Universität Kiel die Präferenzen von Landwirten und Bürgern für die GAP nach 2020 vorstellen. Prof. Dr. Martin Odening von der Berliner Humboldt-Universität zeigt agrarpolitische Optionen zur Reduzierung von Preis- und Ertragsrisiken auf. Prof. Dr. Vera Bitsch von der TU München erklärt, wie die Weiterentwicklung der 2. Säule die Hofnachfolge erleichtern kann. Mit Alternativen zur Einkommensstabilisierung hat sich Dr. Kirsten Boysen-Urban von der Universität Hohenheim beschäftigt und Dr. Frederick Volckens, der ein betriebswirtschaftliches Büro in Göttingen betreibt, fragt, ob Ackerbaubetriebe in offenen Märkten Direktzahlungen benötigen. Eine Podiumsdiskussion rundet die Veranstaltung mit allen Referenten ab.

Die Tagung ist kostenfrei. Sie findet in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum 28. Mai  noch möglich.

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