Bisher waren Daten zur Risikobewertung von Pflanzenschutzmittel-Rückständen nicht öffentlich zugänglich. Das soll sich ändern.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) plant wissenschaftliche Daten offenzulegen, die zur Bewertung unter anderem der Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln, chemischer Kontaminanten und von Zusatzstoffen in Lebensmitteln sowie Antibiotikaresistenzen herangezogen werden. Die ersten Datensätze sollen noch in diesem Jahr veröffentlicht werden, kündigt die EFSA an. Ziel sei es, die "Transparenz, Reproduzierbarkeit und Wiederverwendbarkeit" von Daten zu verbessern. Erstmals würden alle im Rahmen der Risikobewertung genutzten Daten zur Verfügung gestellt, so die Leiterin des EFSA-Referats Datenmanagement, Mary Gilsenan.

Das Datenmaterial soll auf der Webseite „Knowledge Junction“, die von der EFSA gepflegt wird, öffentlich zugänglich gemacht werden. Erst vor Kurzem hatte das Europaparlament in einer Entschließung die EFSA aufgefordert, in Sachen Risikobewertung zukünftig mehr Transparenz walten zu lassen.

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