Risikobewertung

EPA stellt Glyphosat zur Diskussion

In den USA bescheinigt die Umweltbehörde dem Glyphosat zwar gesundheitliche Unbedenklichkeit, aber ökologische Risiken. Vorschläge zum Umgang mit dem Herbizid sollen folgen.

Die EPA hat eine Bewertung der Risiken von Glyphosat für die menschliche Gesundheit einerseits und die Umwelt andererseits vorgenommen und den Entwurf für einen Abschlussbericht veröffentlicht. 

Die EPA ist zu dem Schluss gekommen, dass Glyphosat kein Krebsrisiko für Menschen mit sich bringe, sofern es sachgerecht angewendet wird. Die wissenschaftliche Analyse des EPA deckt sich mit den Ergebnissen, die bereits die staatliche Krebsagentur der USA im November veröffentlicht hat. Darüber hinaus hat die EPA eine ökologische Risikoabschätzung vorgenommen. Darin stellt die Behörde fest, dass es „Potenzial für Auswirkungen auf Vögel und Wiederkäuer sowie Land- und Wasserpflanzen“ gebe.


Den kompletten Entwurf der Risikobewertung hat die EPA jetzt im Internet veröffentlicht. Anfang 2018 startet eine 60 Tage dauernde Periode, in der die Öffentlichkeit Stellung beziehen kann. Anschließend bewertet die Behörde die eingegangenen Kommentare. Daraufhin will sie Vorschläge vorlegen, mit welchen ackerbaulichen Maßnahmen US-Farmer die Risiken der Glyphosatanwendung eingrenzen können. Eine abschließende Veröffentlichung ist im Jahr 2019 geplant, so die EPA.

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