Mit einem ungewöhnlichen Vorschlag will Russland seine Bioproduktion ankurbeln. Brachland soll eine wichtige Rolle spielen. 

Russlands Agrarminister Alexander Tkatschjow schlug vor, bislang ungenutzte Agrarfllächen für den Aufbau einer Bioproduktion zu nutzen. Das Brachland könnte den Anteil des Landes am globalen Markt entscheidend vergrößern. Es handle sich um eine umfangreiche Reserve, erklärte er kürzlich in Moskau, schreibt der österreichische aiz-Infodienst. Tkatschjow schätzt die Größe des brach liegenden Agrarlands auf landesweit rund 10 Mio. ha. Die Wiederbewirtschaftung dürfte samt einer cleveren Nutzung von reichen nationalen Naturressourcen dazu beitragen, den Anteil Russlands auf dem globalen Markt für organische Land- und Ernährungsprodukte, der zurzeit mit nur 0,16 Prozent winzig sei, rasch auf 10 bis 15 Prozent auszubauen.

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