Die russische Aufsichtsbehörde mahnt ein entschiedeneres Vorgehen gegen Pilzkrankheiten im Weizen an. Die Ausfuhr befallener Ware wolle man um jeden Preis verhindern.

Russische Produzenten und Exporteure von Getreide müssen enger mit den territorialen Verwaltungen zusammenzuarbeiten, um die Ausfuhren von mit Pilzkrankheiten befallener Ware zu verhindern, appellierte der Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor). Laut einer Meldung des Informationsdienstes aiz.info zeigte sich die Behörde "Ernsthaft besorgt" über die Verbreitung vor allem von Flug-, Zwerg- und Steinbrand bei Weizen in den wichtigen Anbauregionen. Der Grund liege dabei häufig bei einer mangelhaften Qualitätskontrolle des Saatguts. Auch wenn diese pilzlichen Erreger in Russland nicht zu den Quarantänekrankheiten gehörten, sei das in manchen Importländern anders, was die Ausfuhren beeinträchtigen könnte, warnte Rosselkhoznadzor. So würden derzeit entsprechende, im Juni aus Indonesien und Vietnam eingetroffene, Notifikationen geprüft.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats