Das Agrarressort in Moskau weist die Marktteilnehmer auf die Obergrenze für den Getreideexport hin. Bereits zum Stichtag 10. Januar wurden bereits 29,4 Mio. t ins Ausland verkauft.

Das russische Landwirtschaftsministerium hat die Getreideexporteure aufgerufen, in der zweiten Hälfte 2018/19 die Ausfuhren zu drosseln, berichtet das Onlineportal aiz.info unter Berufung auf russische Medienberichte. Es handle sich jedoch um eine "informelle Bitte" mit dem Ziel, die Exporteure noch einmal auf die vom Ressort zuvor festgelegte Obergrenze von 42 Mio. t aufmerksam zu machen. Dies sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, denn die Getreideausfuhren würden in der zweiten Hälfte jedes Wirtschaftsjahres ohnehin abklingen, fügte das Blatt hinzu.

Wie der Föderale Zolldienst Russlands (FTS) inzwischen mitteilte, waren zum Stichtag 10. Januar 2019 etwa 29,4 Mio. t Getreide exportiert worden. Anfang der Woche stellte der für die Land- und Ernährungswirtschaft zuständige stellvertretende Ministerpräsident Alexej Gordejew in einem Interview klar, dass für die Einhaltung der Bilanz am inländischen Getreidemarkt Ausfuhren in Höhe von gut 40 Mio. t unbedingt erforderlich seien.

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