Schulze Föcking

Peta-Post sorgt für Empörung


Screenshot Twitter

Die Tierrechtsorganisation "People for the Ethical Treatment of Animals" (Peta) begrüßt den Rücktritt der nordrheinwestfälischen Agrarministerin Christina Schulze Föcking mit einem provokanten Tweet. Eine führende Unionspolitikerin ist entsetzt.

"Die Tierrechtsaktivisten von Peta treten Menschenrechte mit den Füßen", sagt die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann. Mit ihrem Tweet "Tierqualprofiteure raus aus der Politik" blase die Organisation zur Jagd auf Politikerinnen, heißt es in ihrer aktuellen Stellungnahme. Derartige Hetztiraden, persönliche Diffamierungen und der Aufruf Politiker aus ihrem Amt zu entfernen, seien nur eines - widerlich, so Connemann. 

Peta kenne keine Grenzen in der politischen Auseinandersetzung. Auffallend sei, dass sich die Attacken gegen Frauen richten. Es gehe erkennbar nicht um das Tierwohl, sondern vielmehr "um den Knalleffekt für die eigenen Anhänger und Spender", zeigt sich Connemann überzeugt.

Derartige Aufrufe zur Selbstjustiz hätten mit Gemeinnützigkeit nicht zu tun, im Gegenteil. Hetze, gleich gegen wen, dürfe nicht auch noch steuerlich begünstigt werden, fordert die CDU-Parlamentarierin.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) habe den Mut gezeigt, dies auch zu benennen. Als Folge davon stehe nun auch sie auf der sogenannten "Abschussliste" der Tierrechtler von Peta und werde als Tierquälerin denunziert. Dies habe - militante - Methode, betont Connemann. Andersdenkende würden im Netz an den Pranger gestellt.

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  1. Peter Doleschel
    Erstellt 18. Mai 2018 16:51 | Permanent-Link

    PETA ist eine Organisation, die das Recht mit Füßen tritt. PETA ist deshalb weder besonders förderungswürdig noch gemeinnützig.

  2. Hessing
    Erstellt 18. Mai 2018 16:56 | Permanent-Link

    Rund um das Thema Landwirtschaft ist alles scheinbares erlaubt und nichts strafbar.
    Hier scheint es, das unsere Landwirtschaft von wichtigen politischen und gesellschaftlichen Problemen ablenken soll, weil das Stimmung und Spannung bringt .
    Sachlichkeit? Fehlanzeige !!

  3. Gerd Schaaf
    Erstellt 18. Mai 2018 17:34 | Permanent-Link

    Dann wird es doch endlich Zeit, das die Politiker nicht nur Reden schwingen, sondern endlich handeln. Es ist sofort eine Gesetzesinitiative zu starten, in deren Ergebnis die Gemeinnützigkeit solcher Vereinigungen aberkannt wird, nur so ist dieser Sumpf auszutrocknen.

  4. Tihen Alfons
    Erstellt 18. Mai 2018 19:50 | Permanent-Link

    Traurig wie man mit den Politikerfrauen umgeht.

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