Der Druck auf die Preise am Markt für Schlachtschweine in Nordeuropa lässt nach. Besonders in Spanien bleiben die Preise auf hohem Niveau.

Nach empfindlichen Preisrückgängen für Schlachtschweine in den Ländern Nordeuropas in den vergangenen zwei Wochen scheint sich die Situation zu entspannen, berichtet die Interessengemeinschaft der Schweineerzeuger Deutschlands (ISN). Ein ausgeprägtes Sommerloch habe den Fleischhändlern Schwierigkeiten bereitet und Druck auf die Erzeugerpreise ausgeübt. Doch nachdem in den Niederlanden in der vergangenen Woche der Preis noch um neun Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht (SG) nachgegeben hat, zeigt er sich in der laufenden Woche stabil, so die ISN.

In den südeuropäischen Ländern sei angesichts der Touristensaison von einem Preisdruck nicht zu spüren. Ursache sei die verstärkte Inlandsnachfrage sowie ein hitzebedingt geringeres Fleischangebot. So hätten in Frankreich die Notieren um drei Cent pro kg SG zulegen können. Unangefochten an der Spitze des EU-Schweinepreisvergleichs bleibe nach wie vor Spanien.

In der Tendenz erwartet die ISN stabile Preise, da Schweine weiterhin nicht zu reichlich und zeitnah nachgefragt würden.

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