Schweinepest

Polen unterstützt Aufgabe der Schweinehaltung


Polnische Schweinehalter in ASP-Regionen erhalten staatliche Unterstützung, wenn sie die Ställe dicht machen und sich stattdessen außerlandwirtschaftlich engagieren. Schweinepest-Fälle setzen sich fort.

Bis zum 28. September können Schweinhalter in Polen in den Regionen, die von Afrikanischer Schweinepest (ASP) betroffen sind, mit staatlicher Hilfe umsatteln. Die Finanzierung soll aus dem polnischen Programm für den ländlichen Raum (PROW) bereitgestellt werden. Nach Angaben der Agentur zur Restrukturierung und Modernisierung der Landwirtschaft (ARiMR) erhalten Landwirte umgerechnet rund 35.000 €, wenn sie aus der Schweinehaltung aussteigen und stattdessen einen außerlandwirtschaftlichen Arbeitsplatz schaffen. Die Unterstützung steigt bei zwei neuen Arbeitsplätzen auf 46.000 € und bei drei neuen Arbeitsplätzen auf etwa 57.000 €.

Die Subvention in Anspruch nehmen können der Betriebsleiter selbst, aber auch Ehepartner oder andere sozialversicherte Familienmitglieder. Der Katalog der von der Unterstützung abgedeckten Wirtschaftszweige ist laut ARiMR vielfältig. Dazu gehören Dienstleistungen im ländlichen Raum oder die Herstellung oder der Verkauf von Produkten, die nicht unmittelbar aus der Agrarerzeugung stammen.

Neue Fälle vor allem an der Masurischen Seenplatte

Ohne aufsehenerregende neue Ausbrüche, aber dennoch kontinuierlich setzen sich die gemeldeten Fälle von ASP in Polen fort. Besonders betroffen sind nach wie vor Betriebe an der Masurischen Seenplatte. Insgesamt hat die Staatliche Veterinärbehörde in Polen in diesem Jahr bis Ende August 45 Fälle bei Hausschweinen bekannt gegeben, die eine Tötung von fast 45.000 Schweinen zur Folge hatten.

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